INGO KÜHL

1953

geboren in Bovenau / Schleswig-Holstein

1964-1972

Realschule - Zimmererlehre - Technischer Zeichner in
Hanerau-Hademarschen - Technisches Gymnasium in Rendsburg

1970

Erste Reise nach Paris - fasziniert von Leonardo da Vincis "Mona Lisa" im Louvre

1972-1976

Zivildienst im Warnamt in Nindorf / Hohenwestedt und in Schleswig

1973-1976

Architekturstudium an der Fachhochschule Kiel in Eckernförde - Graduierung - Dipl.-Ing. arch.

1977-1982

Studium an der Hochschule der Künste Berlin: Architektur, Bildende Kunst und Kunstgeschichte bei den Professoren Helmut Fritz (Maler), Rainer W. Ernst (Architekt), Curt Grützmacher (Literatur- und Kunstgeschichte), Robert Kudielka (Kunsthistoriker) und bei den Künstler-Architekten Jasper Halfmann und Clod Zillich -
Es entstehen vom Surrealismus beeinflusste Zeichnungen - Entwicklung der "Architektur-Phantasien" - Begegnung mit dem Maler Heinz Trökes in dessen Ausstellung in der Akademie der Künste (1979) - Hinwendung zur Malerei

Reisen in Europa, Israel, Iran (erste Skizzenbücher)

1980-1994

Neben Berlin zusätzliches Atelier auf der Nordsee-Halbinsel Eiderstedt in Garding

1982

Atelier in Brooklyn, New York

1984-1987

Mitglied der Architektenkammer Berlin als "Freischaffender Architekt" -
Gemeinsam mit dem Maler und Bildhauer Ulrich-Oliver Selka versuchte er 1984 eine der Architekturvisionen Hermann Finsterlins zu realisieren (Projekt ''Finsterlin Architektur 1917'' für die Landesgartenschau Sindelfingen). In diesem Zusammenhang kam es zur Begegnung mit Sergius Ruegenberg, der 1963 im Briefwechsel mit Finsterlin stand und die Bedeutung des Rocaille in der Architektur hervorhob.
Ankauf des Modells "Architektur 1917" nach Finsterlin durch das Kulturamt der Stadt Sindelfingen (1985)

1988

Buchveröffentlichung "Luft und Wasser" mit Sarah Kirsch im Steidl Verlag, Göttingen -
Erster Bronzeguss einer Architektur-Skulptur in der Bildgießerei Hermann Noack, Berlin -
Zeichnungen zu Paul Scheerbart "Glasarchitektur" -
Heinz Spielmann erwirbt das Ölbild "Farbraum magenta violett" (WV 9-86)
für das Schleswig-Holsteinische Landesmuseum, Schloß Gottorf, Schleswig -
Erster Bildankauf durch den Berliner Senat (Werkvertrag)

1988+1991

Nominierung für das Villa Massimo Stipendium in Rom, Sektion Architektur (vorgeschlagen von Berlin)

1993

Kurzer Aufenthalt auf Amrum mit Atelier in Wittdün

1995

"Artist in Residence" im Centro Cultural São Lourenço, mit Atelier in Goldra, Algarve, Portugal

1995/96

Bilderzyklus "Winterreise" - 24 Bilder nach dem gleichnamigen Liederzyklus von Franz Schubert

1996

Bau einer begehbaren unvollendeten, temporären Architektur-Skulptur "Der Achte Tag", Görlitz, Obermarkt

1997

Bilderzyklen "Sylt-Buhne", "Bogenschützen" und "Tetenbüll Pastorat" - religiöse Motive - 8 farbige Tonreliefs "Seligpreisungen" am Seniorenhaus neben der Christuskirche in Görlitz

1998

Bilderzyklus "Vier Jahreszeiten" für das Johanniter-Krankenhaus im Fläming, Treuenbrietzen

1999

Reise ins Baltikum und nach Skandinavien, Atelier auf den Lofoten (Skizzenbücher)

2000

Reise um die Welt:
Durch Thailand zu den Bergstämmen der Akha und Lisu, auf dem Mekong durch Laos, zur Nord- und Südinsel Neuseelands, auf die Cook-Inseln in der Südsee und nach Peru zur Ruinenstadt Machu Picchu. (Skizzenbücher)

2000-2001

Zusätzliches Atelier auf der Nordsee-Halbinsel Nordstrand im Pynacker Hof, Trendermarschkoog
(Serie von Meeresbildern)

2001-2002

Ein Jahr Aufenthalt in der Südsee:
Cook-Inseln, Französisch Polynesien, Fidschi, Vanuatu (Südseebilder)

2005

Reise nach Chile:
Santiago, Patagonien (Atelier in Punta Arenas an der Magellan-Straße), Feuerland (Atelier in Puerto Williams am Beagle-Kanal) -
Bilderzyklus "Landschaften am Ende der Welt" Antonio Skármeta schreibt einen Text zu den Bildern

2007

Buchveröffentlichung "Auf dem Weg ins Unbekannte" Monografie mit Werkverzeichnis der Ölbilder 1976-2007

2008

Drei Bronzegüsse einer Architektur-Skulptur: "Raum (Die ganze Stadt)"

2009

Zweite Reise nach Feuerland und Patagonien: Kap Hoorn Umsegelung -
Reise nach Kambodscha: Tempel von Angkor Wat

2010

Aufenthalt in Papua-Neuguinea: Teilnahme am internationalen Künstleraustausch-Projekt des Nordelbischen Missionszentrums, Hamburg - Zusammenarbeit mit dem Bildhauer und Maler Tomulopa Deko aus Papua-Neuguinea in Goroka (Gemälde "The Creation", gemeinsame Reise ins Sepikgebiet) und in Keitum / Sylt (Skulpturen "Hochzeitsstühle") -
Reise in die Schweiz

2011

Buchveröffentlichung "Papua New Guinea" - Bilderserie "Auf dem Weg ins Licht"

2012

Zweiter Aufenthalt in Vanuatu (in Port Vila entstehen vier großformatige Seebilder) und in Papua-Neuguinea im Hochland, im Sepikgebiet und auf Kiriwina, Trobriand Inseln (Skizzenbücher) -
Zugreise nach Portugal über Paris, Bilbao, Sevilla

2013

Reisen nach Rom und Istanbul
Beginn der Bilderserie "Das Haus am Watt" Kampen / Sylt

Seit 2014

Atelier in Berlin-Friedenau in den Goerz-Höfen

2015

Herausgabe der Werkverzeichnisse der Zeichnungen, Ölbilder und Skulpturen zum Thema "Architektur-Phantasien" sowie der Skizzenbücher "Das Haus am Watt - Kampener Skizzen" und "Das Haus am Watt" (Großformat 43 cm) im Kettler-Verlag, Dortmund. Dritte Reise nach Chile, Santiago, zu den Gletschern der Darwin-Kordillere und zweite Kap Hoorn Umsegelung

Ingo Kühl lebt in Berlin und Keitum / Sylt

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 Ingo Kühl im Atelier Berlin 2015